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Montag, 27. Februar 2017

Unsere 5 Lieblings Singer-Songwriter

Deine Playlist langweilt dich und du brauchst dringen ein paar neue Songs? Kein Problem, das können wir ändern. In Zukunft werden wir euch hier regelmäßig unsere Lieblingskünstler und ganz heiße Musiktipps aus dem SofaConcerts Büro vorstellen. Los geht’s mit unseren 5 Lieblings Singer-Songwritern.


 Joshuas SofaConcerts Profil


Klingt ein bisschen wie Joshua Radin – nachdenklich, verträumt und mit sehr viel Tiefe! Es heißt, die beste Art eine Geschichte zu erzählen, ist sie zu leben. Das nimmt der kanadische Singer-Songwriter wörtlich. Er hat schon über 50 Wohnzimmerkonzerte gespielt aber er sagt selbst, dass jedes davon einzigartig ist. „Wir wurden dazu erzogen, Angst for Fremden zu haben“ sagt er. „Nach und nach habe ich gelernt, dass die meisten Menschen von Natur aus gut und freundlich sind. Ich durfte bei einigen der nettesten und gastfreundlichsten Menschen aus aller Welt spielen.“ Genau das ist SofaConcerts – Fremde, die zu Freunden werden und mit denen man seine Geschichten teilen kann! Hört rein und überzeugt auch selbst von Joshua Hyslop.


 Duncans SofaConcert Profil


Genug von dem kalten, grauen Winter? Dann kommt jetzt die beste Musik, um vom Sommer zu träumen. Duncan Woods kommt aus Australien und bringt mit seinen mitreißenden Songs Sommer und gute Laune direkt in euer Wohnzimmer. Aus eigener Erfahrung können wir versichern, dass es niemand auf seinem Platz halten wird! Duncan reist immer der Sonne nach und pendelt zwischen Australien und Deutschland und ist immer für kleine, gemütliche Gigs zu haben. Es wird auch nach dem 10. Mal noch nicht langweilig ihm zuzuhören, versprochen ;)



„Sind wir denn nie schön genug. Ist es hier nie schön genug?“, fragt Lina Maly in ihrem Lied „Schön genug“ und spricht dabei den Wahn nach Perfektion in unserer Gesellschaft an. Man mag es kaum glauben, wenn man ihre Musik und ihre Texte hört, aber Lina Maly ist erst 18 und trotzdem steckt in ihren Songs schon so viel Tiefe und Vielseitigkeit. Für Lina scheint das ganz selbstverständlich zu sein und das finden wir wunderbar sympathisch und sind sehr gespannt, was wir noch großes von ihr hören dürfen. Ganz klar ein heißer Geheimtipp und unsere Entdeckung der Woche! Noch habt ihr die Chance Lina live in eurem Wohnzimmer zu erleben, bevor sie die Konzerthallen ausverkauft, also lieber schnell sein :)



 Ryan O'Reilly - da bleiben die Beine nicht lange still

Der aus London stammende Singer-Songwriter hat als Straßenmusiker angefangen und letztes Jahr sein Debut Album „The Northern Light“ veröffentlicht. Dazwischen hat er unzählige Wohnzimmerkonzerte gespielt. Er sagt zwar, er will sich nicht gegen den großen Erfolg wehren, aber persönlich steht er mehr auf Intimität und Nähe. Dass das ernst gemeint ist merkt man spätestens, wenn man seine Platte kauft und eine handgeschriebene Notiz oder sogar eine Zeichnung dazubekommt. Das nennen wir mal authentisch und freuen uns auf noch sehr viele Sofakonzerte mit Ryan O’Reilly.



 Will Roberts Musik klingt ein bisschen wie Ben Howard

Will Robert überzeugt mit seiner schmeichelhaften Stimme und seiner ganz besonderen Gitarrentechnik sofort alle Anwesenden. Er wird von sämtlichen Radiosendern in London hoch gelobt, spielt auf Surf Festivals, aber nennt die Straße dennoch sein Zuhause. Wir haben selten jemanden getroffen, der so erfolgreich Straßenmusik macht. Wenn man nach den Konzerten auf der Straße seine CD ergattern will sollte man lieber schnell sein. Es bleiben selten welche übrig! Am schönsten ist es aber ihn Live zu erleben. Will ist regelmäßig in Deutschland und freut sich über eure Anfragen.



Viel Spaß beim Stöbern und Musik entdecken!





Freitag, 27. Januar 2017

Surfer Feeling at Home: Musiker, die dir den Ozean nach Hause holen


Heidi von meerdavon
Heidi ist eine Freundin der beiden SofaConcerts Gründerinnen Maddi und Miriam. Sie weiß was es heißt, eine Leidenschaft in die Tat umzusetzen: Heidi ist passionierte Surferin und lebt als digitale Nomadin den Traum von einem Leben am Meer. Auf ihrem Blog meerdavon schreibt sie über die besten Reiseziele für Wellenreiter und Surfer Lifestyle im Wasser und an Land. Weil Sport und Musik einfach zusammengehört, hat sie für uns einen Beitrag geschrieben. Hier verrät sie ihre liebsten SofaConcerts-Musiker, die nach Sonne, Strand und Meer klingen!

Surfen ist mehr als nur Wassersport, sondern ein moderner Lifestyle einer ganzen Generation. Wir Surfer träumen von einem Leben am Meer, im Einklang mit der Natur. Wir reisen lieber, anstelle zu Hause Reichtümer anzuhäufen. Wir sind neugierig auf fremde Kulturen und wissen, wie man Wellen oder einen VW-Bus mit anderen teilt. Kurzum: Wir sind ziemlich sonnige Gemüter – allein schon, weil wir beim Wellenreiten viele Glückshormone ausschütten.

Surfen und Musik: Das gehört zusammen!
Schlecht geht’s uns Surfern immer dann, wenn wir ans Land gefesselt sind und quasi auf dem Trockenen sitzen. Dieses Schicksal ereilt jeden Surfer, der seiner Leidenschaft nur im Urlaub nachgehen kann. Mein liebstes Ablenkungsmanöver gegen den „Landlocked Blues“ ist richtig gute Surfmusik, die nach Sonne, Strand und Meer klingt. Das können entspannte Klänge von Singer-Songwritern sein, die mich an den letzten Surfurlaub mit Freunden erinnern. Energetischer Indie-Rock, der mich genauso aufputscht wie eine große Welle. Oder Gute-Laune-Songs, die mir Lust auf die nächste Reise machen. Surfmusik ist heute so vielfältig wie noch nie!

Mit SofaConcerts holst du dir Surfmusik nach Hause
Vor Kurzem habe ich entdeckt, dass ich mir mit SofaConcerts den Ozean quasi live nach Hause holen kann. Mein erstes Konzert fand in einem kleinen Wohnzimmer in Hamburg statt und der nette Typ mit Gitarre brachte alle Anwesenden zum Träumen. Bei mir hat er das Surfer Kopfkino angeregt und ich bin grinsendnach Hause gegangen. Seitdem stöberte ich bei SofaConcerts immer wieder nach Künstlern, die für meine Ohren fantastische Surfmusik machen. Und das tue ich heute noch, obwohl ich als digitale Surfnomadin dem Meer mittlerweile näher bin denn je. Surfmusik gehört zu meinem Leben einfach dazu und hier stelle ich euch meine SofaConcerts Lieblinge vor!

Die besten SofaConcerts Künstler für das Surfer Feeling at Home

Duncan Woods - Singer Songwriter aus Australien
Den besten Surfer erkennt man nicht an den tollsten Kunststücken auf der Welle. Sondern daran, dass er Spaß im Wasser hat und jeden Tag am Meer auskostet. Genau diese Einstellung hört man den Songs von Duncan Woods an: “I can’t surf, I can’t skate, but I’ll do it all the same, live down by the sea and watch the sun go down each day.” Auf der Jagd nach der Sonne pendelt der Singer Songwriter zwischen dem australischen und europäischen Sommer. Pläne sind nicht so sein Ding, er genießt jeden Tag wie er gerade kommt. Ein Sonnyboy, der wirklich fantastischen Accoustic-Reggae-Pop raushaut!
Klingt nach: Der ungeduldigen Vorfreude, sich mit dem Surfboard in die Fluten zu stürzen
Anspieltipp: Wait von Duncan Woods



Brett Newski - für jeden Spaß zu haben
Ich liebe Bad Boys mit Attitüde. Sobald Brett Newski trotzig-stolz mit seiner tiefen Stimme singt, schlägt die coole Rotzgöre in mir Purzelbäume: „I’m DIY, I’m punkas fuck, don’t need your money, I don’t want your love.“ Hell yeah! Dem American Dream wich Brett gekonnt aus, schmiss seine Teilzeit-Jobs bei McDonalds & Co. hin und reist seitdem als Singer-Song-Writer um die Welt. In Saigon schrieb der musizierende Nomade fast 100 Indie-Folk-Rock Songs und sein neustes Album entstand in einem Surfcamp in Sri Lanka. Ein wilder Vagabund mit unglaublich guter Stimme und einer Brise Punkrock im Blut, dem die Meinung anderer so ziemlich egal ist. Genau deswegen ist er mir so sympathisch.
Klingt nach: Freiheit und dem Mut, selbst verrückte Ideen durchzuziehen.
Anspiel-Tipp: Brett Newski Garage

Vom Geheimtipp zum Überraschungshit: Davon träumen viele. Angelo und Christian, die beiden Köpfe hinter Jonah, haben es bereits geschafft! Seit ihr Ohrwurm „All We Are“ als Titellied einer Werbekampagne in allen deutschen Wohnzimmern dudelte, hat ihr Bekanntheitsgrad extrem zugelegt. Jonah nur auf einen Song zu reduzieren wäre aber ein fataler Fehler! Die surfenden Sandkastenfreunde verzaubern mit atmosphärischem Pop zwischen Traum und Wirklichkeit, Hell und Dunkel, Ebbe und Flut. Das Video zur aktuellen Single „Deep Deep Blue“ entstand übrigens im Surfer-Mekka Biarritz an Frankreichs Atlantikküste, wo die Jungs bestimmt selbst ein paar Wellen reiten konnten.
Klingt nach: Der Schwerelosigkeit und dem hypnotischen Rausch unter Wasser
Anspieltipp: Deep Deep Blue 

Joel Havea - in Deutschland lebender Singer-Songwriter aus Australien
Ein kleiner australischer Junge liebt die Musik und steht schon von frühesten Kindesbeinen an mit der Gitarre auf der Bühne. Aus Neugier bereist der die Welt und spielt Gigs in aller Herren Länder. Im schönen Hamburg kommt er zur Ruhe und findet seinen ganz eigenen Stil. Nicht nur Joel Haveas persönliche Geschichte klingt nach Abenteuer, sondern auch seine Musik! Gemischt mit einer Prise Fernweh und einer ordentlichen Portion Soul obendrauf.
Klingt nach: Optimismus, purer Lebenslust und einem lauen Sommerabend

Nunuk bei einem Sofakonzert
Ob die Mädels von der deutschsprachigen Accoustic-Elektro-Pop-Band Nunuk wohl surfen? Keine Ahnung. Jedenfalls verstehen sie es perfekt, mit ihrem melancholischen Sound Sehnsuchtsgefühle auszudrücken – nach dem Ozean, einem lieben Freund oder guten alten Zeiten. Und ihre Affinität fürs Meer hört man ihnen in Songs wie „Überall zugleich“ unverkennbar an: „Ich sehe wie der Schaum der Wellen alte Linien überschwemmt. Plötzlich bringt die Flut Erinnerungen, ob du wohl an mich denkst?“ Nunuk lädt zum Schwelgen, Träumen und Seufzen ein. Zum Beispiel, wenn man als Surfer ans Land gefesselt ist und wieder mal vom Meerweh gepackt wird.
Klingt nach: Der Sehnsucht nach dem Sommer, Salz auf der Haut und dem Meer.

Ryan Tennis - reist um die Welt mit seiner Gitarre und einem grinsen im Gesicht
Der blonde Barde aus dem schönen Philadelphia stand kurz vor einer Karriere als American Football Spieler, bevor er sich endgültig der Musik verschrieb. Zum Glück, denn so eine Stimme zum Dahin-schmelzen sollte der Welt nicht vorenthalten werden! Ryans Sound klingt manchmal nach Funk & Soul, dann wieder nach Roots Rock oder Reggae – aber immer sehr groovig und warm. Trotz inter-nationalem Erfolg steht er nach eigener Aussage total auf kleine Hauskonzerte. Vielleicht ja bald in deiner Bude?
Klingt nach: Einem Road Trip mit Freunden und den Surfboards auf dem Autodach
Anspieltipp: Ryan Rennis Rollerskates

Still in Search - mal laut beim Festival aber auch akustisch im Wohnzimmer bei einem Sofakonzert
Oooh, ist das nicht die Sängerin von den Cranberries? Nee halt, klingt nach Biffy Clyro! Das sind meine Gedanken, als ich Still in Search das erste Mal höre. Das Indie-Funk-Trio liefert einen überraschenden Sound ab, den man aus dem hohen Norden Deutschlands nicht erwartet. Die Stimme von Frontfrau Clara brennt sich in meinen Kopfein und aus dem Lautsprecher schallen mir Enthusiasmus und Power entgegen. Mal locker-beschwingt, mal düster-energetisch. Genauso kann ein Tag an der Küste sein: Heute heiter und sonnig, morgen stürmisch und geheimnisvoll. Und einfach immer gut!
Klingt nach: Dem nächsten Surftrip mit guten Freunden

Weitere Anregungen zum Thema Surfmusik findest du zum Beispiel in Heidis Spotify-Liste. Was sind deine liebsten SofaConcerts Künstler, die nach Sonne, Strand und Meer klingen? Schreib sie uns in einem Kommentar!

Dienstag, 27. Dezember 2016

Unser Jahr im Rückblick

Gefühlt hat das Jahr gerade erst begonnen und schon ist es auch wieder vorbei, kaum zu glauben! Woran immer es auch liegen mag, für uns war es ein unglaublich spannendes Jahr, in dem so einiges passiert ist – vielleicht hast auch gerade DU uns erst dieses Jahr kennengelernt. Schön, dass du dabei bist!
Anstatt direkt ins neue Jahr zu stolpern, sind wir für euch nochmal in Erinnerungen geschwelgt. Unglaublich, was in einem Jahr so alles passieren kann…

Jippiie es ist soweit: wir haben unsere PCs, die Stehlampe und die Gitarre unter den Arm
gepackt und sind in unser erstes eigenes Büro gezogen. Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch einmal an das Social Impact Lab in Hamburg, es war eine wundervolle Zeit bei euch! Aber auch unser neues, kleines aber feines Büro haben wir uns gemütlich eingerichtet und uns inmitten toller Nachbarn wie Viva con Agua, Wandnotiz, die wundervolle Mitra und viele weitere Herzensmenschen gemütlich gemacht. Wenn ihr in Hamburg seid, kommt vorbei – das tolle Knust, ein Club, wo viele unserer Künstler spielen, ist direkt gegenüber.

Auch unsere kreative Ader war dieses Jahr mächtig gefragt:

Time don’t take you back, it’s only moving on…
Unser Jahr begann gleich mit einer sehr emotionalen Aktion: es ist ein Mittwochmorgen. Wir haben uns mal wieder den besten Tag für unser Experiment ausgesucht, denn Hamburg zeigt sich von seiner typischen Seite: es ist kalt, regnerisch und grau. Ob das was wird? Mit unserer Stehlampe, der Band Nature in der City und einem mysteriösen Umschlag in der Hand machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Unser Ziel: ahnungslose Passanten, die wir aus dem Alltagstrott reißen wollen.
„Moin! Hättest du einen Moment Zeit für uns? Es geht um ein kurzes Experiment…“ Johanna aus unserem Team geht selbstbewusst auf die ersten Ahnungslosen zu und zückt einen braunen Umschlag. Die anfängliche Skepsis unseres ersten Freiwilligen weicht Neugier. Würdest du einen Umschlag irgendjemandem hier im Umkreis geben – ohne zu wissen, was darin ist? 
Der Umschlag wandert von einem neugierigen Gesicht zum Anderen. Von einer fremden Person, zur nächsten. Der Umschlag wird geöffnet und eine ablaufende Sanduhr sowie eine Karte mit der Aufschrift: MAKE EVERY MOMENT COUNT…YOU WILL NEVER GET IT BACK kommt zum Vorschein. Im gleichen Moment schleicht sich von hinten die Band Nature in the City an… Was dann geschah, seht ihr hier.
Kleiner Spoiler vorab;) Es war ein wirklich emotionaler Tag – manchmal ist es unglaublich zu sehen wie man mit einer kleinen Geste so Großes bewirken kann!
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Doch dies war längst nicht die einzige Aktion, mit der wir in diesem Jahr für Aufsehen erregt haben.

                                                                                                        Sofa Surprise in the City
Im Spätsommer haben wir aufgerüstet für unsere größte Aktion in diesem Jahr. Das Resultat wurde insgesamt um die 15 Millionen mal angesehen: vom brasilianischen Nachrichtensender über zig Zeitungen in Deutschland bis hin zu Jerome Boateng haben das Unity Video geteilt. So was nennt sich dann wohl Viralität J 1Million Aufrufe nach weniger als 24 Stunden – wir saßen irgendwann nur noch mit offenem Mund da & durften in den kommenden Wochen zig neue SofaConcerts Fans begrüßen. Die Idee wurde im Laufe des Jahres von einigen nachgeahmt, über Frankreich, England bis hin nach Kanada… Aber seht selbst..

https://www.youtube.com/watch?v=aXtP78es0aE&t=1s


Bosse & SofaConcerts machen gemeinsame Sachen
Und weil es so schön war, gab es im November noch einmal eine schöne Überraschung. Dieses mal mit prominenter Unterstützung von BOSSE. Mit seinem Album Engtanz ist er innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 in die Charts eingestiegen und auch wir finden ihn einfach nur beeindruckend. Warum? Weil er einfach authentisch, spontan und vor allem kreativ ist. Passt zu uns, fanden wir – und hatten gemeinsam einen riesen Spaß bei dieser Aktion.
Daher auch nochmal an dieser Stelle, vielen lieben Dank Aki Bosse! Es war uns ein Fest – noch jetzt haben wir ein breites Grinsen auf dem Gesicht, wenn wir an den Tag denken und wir sind uns sicher der Gastgeberin Conny geht es genauso…

https://www.youtube.com/watch?v=vMHdjMda07M



Neben der kreativen Arbeit haben wir auch ganz schön geschuftet und sind international gewachsen. Mittlerweile sind Gastgeber und Künstler aus 16 Ländern bei uns angemeldet. Ist das nicht der Wahnsinn? Selbst aus Neuseeland, Australien, Vietnam, USA sind Künstler dabei. Auch die Bühnen werden immer kreativer: von dem klassischen Wohnzimmer, über Ferienhäuser in Frankreich und Kanada, über Scheunen auf dem Land bis hin zu einer Olivienplantage in Griechenland: unser Motto: Jeder Ort ist eine Bühne! Wird definitiv gelebt. 


Was uns nach wie vor motiviert und antreibt sind kleine und große Geschichten von Momenten, die bei den Konzerten stattfinden. Ja, Sofakonzerte sind emotional: über Heiratsanträge, Überraschungskonzerte bis hin zu neuen Freundschaften alles ist dabei und einige eurer Nachrichten haben uns selbst zu Tränen gerührt. Vielen Dank hierfür!
Und schupps, schon liegt 2016 hinter uns. Viel ist passiert, noch viel mehr wird hoffentlich nächstes Jahr passieren. Denn noch kennt der Großteil der Menschen SofaConcerts nicht. Das wollen wir gemeinsam mit euch ändern.
Tausend Dank an euch! Wir wünschen euch einen guten Rutsch und ein noch wundervolles Jahr 2017 voller schöner Momente mit tollen Menschen und guter Musik! Wir freuen uns darauf!


Unsere besten Momente könnt ihr euch hier auch noch einmal mit Bildern zusammen gestellt!






















Donnerstag, 8. Dezember 2016

Heimkommen

In ein paar Tage wird uns die Weihnachtsstimmung voll erwischen – wenn es nicht sogar schon passiert ist. Alles ist schön beleuchtet, wir sehen Menschen wieder, die wir lieben und das ein oder andere Lachen wird durch unsere Häuser gehen. Zumindest hoffen wir, dass es so sein wird.

Aber da gibt es eine Sache in dieser Jahreszeit, die man weder sehen noch hören, dafür aber fühlen kann. Es ist das Gefühl, nach Hause zu kommen. Sich die Zeit für unsere Liebsten zu nehmen und dadurch eine unbeschreibliche Wärme in unseren Herzen zu spüren.  



“Hier fühle ich mich zuhause!”

Eine unserer treuen Gastgeberinnen, Sophie, hat uns kürzlich kontaktiert, um ein paar Künstlervorschläge für ihr nächstes SofaConcert zu bekommen: Ihre Stiefschwester wird aus Kapstadt für die Weihnachtstage anreisen, ihr Bruder kommt aus Heidelberg zu Besuch und auch alle ihre Freunde werden über die Festtage wieder in der Stadt sein. Aber wie bekommt man das alles unter einen Hut, sodass man auch wirklich alle sehen kann? Na, was gäbe es da für eine bessere Lösung als seine Lieben mit einem SofaConcert zu überraschen?Ihr kennt uns nun ja schon ein bisschen… Also haben wir die Chance gleich genutzt und Sophie über das Gefühl, nach Hause zu kommen, ausgefragt.

Sophie & ihr Bruder
Sei es die Weihnachtszeit mit ihrem Bruder, umgeben von warmen Lichtern und dem leisen Knistern des Kamins oder aber auch im Sommer, draußen im Garten, wenn sie gemeinsam mit dem Dad ein altes Kanu repariert… Wenn Sophie an zu Hause denkt, denkt sie zuerst an das Haus ihrer Eltern. Sie kommt aus einer wundervollen Stadt, wo es immer viele Dinge zu erleben gibt und wo man alles machen kann, wozu man Lust hat. Willkommen in Hamburg! Auch wenn sie schon seit ein paar Jahren nicht mehr bei ihren Eltern lebt, so fühlt sie sich dort immer noch zu Hause, den sie weiß, dass dort immer jemand für sie da ist und sie mit offenen Armen empfangen wird. Dort kann sie runterkommen, entspannen und einfach mal wieder die Seele baumeln lassen.

“Du kannst einfach du selbst sein und du fühlst dich da sicher. Weißt du, es ist wie dieses Gefühl, wenn dich ein Song dich mitten ins Herz trifft und du aus tiefster Überzeugung mitsingen kannst – und dabei alles um dich herum vergisst.“ Für Sophie ist es zum Beispiel der Song “Oft gefragt”  von Annenmaykantereit, der dieses Gefühl von Heimat perfekt beschreibt. Und irgendwie fühlt sich dieser Song einfach richtig an. 



Zu Hause bist immer nur du.
Du hast mich abgeholt und hingebracht
bist mitten in der Nacht wegen mir aufgewacht.
Ich hab in letzter Zeit zu oft daran gedacht:
 
Ich hab keine Heimat, ich hab nur dich. 
Du bist zu Hause für immer und mich. »





So fühlen bestimmt viele. Das Gefühl. Welches wir in der Weihnachtszeit haben, ist ein sehr besonderes. Einfach weil wir nach Hause kommen. Weil wir uns die Zeit nehmen, unsere Freunde und Familie zu besuchen und es uns egal ist, wie lange das dauert. Weil wir keinen Stress haben, sondern einfach nur Sehnsucht. 

Alle unsere Freunde kommen wieder in den Ort, wo wir einst zusammen zur Schule gegangen sind. Sie kommen von überall her, sei es aus der Stadt nebenan oder aber sogar von einem anderen Kontinent. Nutzt diese Zeit! Denn sie kommt nur einmal im Jahr. Verabredet euch, verbringt Zeit zusammen, lacht zusammen, und teilt eure Erinnerungen miteinander. Und warum veranstaltet ihr nicht einfach ein SofaConcert, um alle eure Freunde gemeinsam zu vereinen?

Das ist genau das, was Sophie dieses Jahr geplant hat, um das Beste aus ihrer Zeit herauszubekommen. Musik vereint alle miteinander, daher lädt sie ihre verschiedenen Freundesgruppen und auch ihre Familie ein, um alle sehen zu können.So eine Chance hat man nicht oft im Jahr.

“Anstelle des üblichen gemeinsamen Abendessens empfehle ich euch wirklich ein SofaConcert. Nein, es wird nicht laut werden. Und es werden auch keine betrunkenen Rocker bei euch im Wohnzimmer stehen. Sondern tolle Musiker, die es schaffen, eine wahnsinnige Stimmung zu erzeugen! Und hier gilt das Prinzip: Je mehr Gäste, desto witziger wird’s. Und es ist einfach einzigartig und unvergesslich!“




Hast du auch eine interessante Geschichte, die du mit uns teilen willst? Erzähle uns mehr davon und schicke eine Mail an info[a]sofaconcerts.org.
Wenn du irgendwelche Fragen dazu hast, wie SofaConcerts funktioniert oder du persönliche Künstlerempfehlungen brauchst, kannst du uns natürlich auch schreiben!