Für ein SofaConcert braucht man nicht immer zwingend einen Anlass. Umso schöner
ist es aber, wenn es etwas zu feiern gibt und man das Ganze mit etwas
Besonderem abrunden kann. Die beiden Freundinnen Sophie und Nele nutzten zum Beispiel ihre
Einweihungsfeier, um ihr erstes eigenes Wohnzimmerkonzert zu veranstalten. Aber
lest doch einfach selber…
Vor
kurzem sind wir umgezogen. Nachdem der größte Trubel vorbei war und das Chaos
einigermaßen behoben worden ist, wollten wir unseren Einzug natürlich gebührend
feiern. Von Freunden hatten wir schon von SofaConcerts.org gehört und jetzt war der
perfekte Moment für uns, unsere Einweihungsparty mit einem eigenen Konzert zu verbinden.
Ein
geeigneter Künstler war schnell gefunden und so konnten wir schon bald Lerch
und Ko in unserem neuen Wohnzimmer begrüßen. Die Gespräche, welche wir mit der
Band vorab geführt hatten, waren so sympathisch, dass man dachte man kennt sich schon und uns die Aufregung vor
unserem ersten Wohnzimmerkonzert direkt genommen wurde.
Während draußen ein echtes Weltuntergangs-Wetter wütete und dicke Regentropfen
gegen unsere Scheiben trommelten, trudelten bei uns pünktlich die Gäste ein und
machten es sich in unserer kleinen, aber feinen Wohnung bequem. Dann traf auch endlich unser Ehrengast ein, auf die Minute genau.
Wir
hatten für Philip einen kleinen Platz in der Ecke unseres Wohnzimmers zurecht
gemacht.
Ein kleiner Hocker war alles, was er benötigte. Das ist ja easy :) Seine "Bühne" hatten wir
mit einer Lichter-kette umrandet und sie passte hervorragend zu den Geschichten,
die er zu seinen Songs erzählte. Während dieser musikalischen Reise nahm er uns
mit in den Urlaub nach Kroatien (unser Kroatisch wächst und gedeiht) aber auch
mit zu vergangenem Herzschmerz und zu den besten Menschen und besten
Tagen. Wir hingen fasziniert an seinen Lippen und er wunderte sich immer wieder, wie
bereitwillig und mutig wir mitsangen- die 40Grad im Zimmer und die Bowle hatten
nichts damit zu tun! Echt nicht!
Philip schaffte es, uns von seinen Liedern so zu begeistern, dass er direkt
Unterstützung von unseren Gästen bekam. Mitsingen, mitklatschen und im Rhythmus
mitschwingen. Jeder freie Fleck in unserem 15 m² großen Wohnzimmer wurde ausgenutzt. Hautnah - glaube besser kann man es echt nicht sagen - wir hatten zunächst Angst das Wohnzimmer sei nicht groß genug, aber es ging wirklich prima. Es ist einfach perfekt gewesen, super entspannt und unkompliziert.
Aufmerksam wie
er ist, war Philip auch nicht entgangen, wie viele Instrumente in unserer
Wohnung standen und er hatte gehört, dass Sophie und ich ebenfalls singen
können. Gegen Ende forderte er uns zu einer gemeinsamen Zugabe heraus! Eine
wunderbare Art dieses Konzert zum Abschluss zu bringen.
Mit diesem Tag
hatten wir endlich die Chance, die verschiedensten Gruppen unserer Freunde
einmal alle zusammen zu bringen. Unsere Uni-Freunde trafen auf Freunde und
Familie aus vergangenen Kindertagen. All diese Menschen, die uns so am Herzen
liegen, einschließlich Philip, dem wir nun öfter über den Weg laufen möchten,
machten diesen Tag perfekt! Eine schönere Einweihungsparty hätten wir uns nicht
wünschen können. Und ich bin mir sicher, wer so toll in eine neue Wohnung
startet, der wird da noch viele andere schöne Erinnerungen sammeln.
Auf Youtube schauten sie sich Segelvideos an und versuchten dabei, sich selbst das Segeln beizubringen. Klingt verrückt, ist aber wahr. Aus der Liebe zur Musik ist dann eine weitere verrückte Idee entstanden: Warum nicht während der Segeltour eine CD mit so vielen Künstlern wie möglich an den unterschiedlichsten Orten der Welt aufnehmen?. Aus einer verrückten Idee wurde Wirklichkeit.
Nun sind Captain Ben und Smutje Hannes von den Sailing Conductors zurück auf deutschem Boden und lassen uns während ihrer Deutschland-Tour an ihren Erlebnissen teilhaben. Und das Beste? Ihr könnt dabei sein! Denn wir bringen euch zu dem Konzert der Sailing Conductors am 19.08. in Hamburg. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Schickt uns eine Mail an info@sofaconcerts.org und erzählt uns, welche Musik für euer Urlaubsfeeling unbedingt mit dazugehört. Ingesamt werden zwei mal zwei Karten verlost. Teilnahmeschluss ist der 12.08.2016.
Als kleinen Vorgeschmack für das anstehende Konzert haben wir uns schon einmal mit den beiden unterhalten. Uns gewähren sie einen exklusiven Einblick in ihr Tourleben und plaudern auch ein wenig über ihre Reise.
Hallo ihr Zwei! Eure Geschichte erzählt ihr am besten einmal selbst. Wer sind die Sailing Conductors?
Benni und ich sind nach unserem Tontechnikstudium 4 ½ Jahre um die Welt gesegelt und haben in jedem Hafen einzeln Musiker aufgenommen. Diese Aufnahmen haben wir dann an Bord zusammengemischt, sodass Stücke mit Musikern aus unterschiedlichsten Ländern entstanden sind, die sich nie persönlich begegnet sind. Weltmusik wörtlich genommen sozusagen! Das klingt alles ein bisschen kompliziert, aber letztendlich geht es um die Leidenschaft zur Musik. Dadurch, dass wir meistens draußen aufgenommen haben, ist die Musik recht akustisch geworden. Anschauen kann man sich das ganze am besten mal in einem Video:
Ihr seid quasi einmal um die Welt gesegelt, um gute Musik zu entdecken. Was war der schönste Ort den ihr besucht habt? Wo habt ihr die beste Musik gefunden?
Es gab so viele schöne Ort auf der Welt, und nicht immer, war die schönste Musik am schönsten Ort oder der schönste Ort der wo die tollsten Menschen waren… Du merkst, ich ziere mich ein wenig, diese Frage zu beantworten, weil ich es nicht wirklich kann. Beeindruckend war auf alle Fälle Brasilien, die USA und Cuba. Im Nachhinein auch noch mehr Südafrika, da wir vor allem mit Südafrikanern gerade auf Tour sind.
Und habt ihr noch Kontakt zu den Musikern aus den ganzen Ländern? Prinzipiell ja, da unsere Musiker alle an den Einnahmen aus CD Verkäufen beteiligt sind. Aber wie immer ist es auch bei uns so: Zu einigen mehr und zu anderen weniger. Ich bin mir aber sicher, dass wenn sich alle unsere Freunde aus der ganzen Welt irgendwo zu einer Party treffen würden, dass das die geilste und verrückteste und tollste Party auf der ganzen Welt wäre!
Ihr hattet sogar eine eigene Fernsehserie, in welcher die Zuschauer euch ein wenig bei eurer Reise begleiten konnten. Wie schaut es aus, gibt’s eine Fortsetzung? Vielleicht verbunden mit einem neuen Segeltörn?
In der Fernsehserie wurde aus Produktionsgründen nur ein Bruchteil von dem gezeigt, was wir wirklich dokumentiert haben. Von uns aus gerne eine Fortsetzung, es ist nur schwierig Partner zu finden, die das Material ausstrahlen wollen. Der klassische Fernsehsender kann mit unserem ‚Weltverbessererprodukt‘ anscheinend nicht so viel anfangen. Wenn es da draußen aber jemanden gibt, der Lust auf 20 mehr Episoden hat, der soll sich gerne melden 😉 Ansonsten sind wir aber gerade dabei, eine Dokumentation vorzubereiten und hoffen, diese im nächsten Jahr präsentieren zu können
Im Dezember hattet ihr eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext. Wieso habt ihr euch für diesen Weg entschieden?
Das ursächliche Problem war wie immer Folgendes: Wir wollten eine neue CD veröffentlichen und brauchten für die Produktionskosten Geld, das wir nicht hatten. Da war Crowdfunding für uns die optimale Lösung, um Geld zusammenzusammeln mit der Hilfe von Menschen, die an uns und unser Projekt glauben und die CD im Prinzip vorbestellen. Der andere Weg wäre natürlich gewesen, sich ein Label zu suchen und von denen die CD finanzieren zu lassen. Ich denke aber, dass unser Herzblut bei den Crowdfundern besser investiert ist, als bei einer Firma mit immensen Verwaltungskosten. So bleibt dann letztendlich auch mehr für unsere Musiker übrig und das finden wir eigentlich ganz gut so!
Mit euer Kampagne wolltet ihr euer neues Album finanzieren. Wie schaut es denn jetzt aus, wann können wir das Album in den Händen halten? Und was genau erwartet uns?
Letztendlich sind wir zwei einfach überfordert gewesen mit dem Umfang unserer selbst gesteckten Ziele. Das Ganze ist uns ein wenig peinlich und wir können uns nicht ausreichend entschuldigen. Im Januar war die CD VÖ geplant, nun ist es Juli. Unser Problem war, dass wir auf Vortragstour gegangen sind, um ein bisschen Geld für Miete und Essen einzuspielen und dadurch keine konzentrierte Arbeitsphase für das Album hatten. Dann waren wir in Tourvorbereitung für die aktuelle Tour und dann kam noch weiter dazu, dass das Masteringstudio pleite gegangen ist. Die haben uns immer weiter vertröstet hat und letztendlich haben wir nach Monaten des Wartens doch keine Ergebnisse bekommen. Daher mussten wir die Tracks zu einem anderen Masteringstudio geben. Das Album sollte jetzt in Pressung gehen und dann Ende Juli verschickt werden können. Fingers crossed. Und sorry noch mal! Letztendlich wollten wir aber auch nur ein Jahr unterwegs sein und es sind 4 ½ geworden… aber dafür wird das Album auf alle Fälle richtig gut!
Momentan seid ihr auf Tournee. Beschreibt mal euer Tourleben. Was ist das erste, was ihr morgens macht? Wie verbringt ihr eure Tage? Was macht richtig Spaß und was nervt?
Das Ganze ist schon eine intensive Zeit. Für jeden, der dabei ist (wir sind gerade 7) bedeutet diese Tour auch ein Stück Selbsterfahrung und Selbstheilung in der Gruppe. Man muss aber echt sagen, dass wir ein tolles Team sind, das aufeinander Acht gibt und behutsam miteinander umgeht. Insgesamt sind wir aber alle Künstler und nicht unbedingt die Art Mensch, die sich besonders easy auf lange Zeit in großen Gruppen bewegt. Intensiv beschreibt es da wohl am besten. Besonders schön und besonders anstrengend. Es macht aber immer Spaß auf der Bühne zu stehen und hinterher von den Menschen gesagt zu bekommen, dass das das schönste Konzert war, das sie je erlebt haben. Nerven tut es, wenn man im Stau steht und am allerschlimmsten ist es, wenn das Bier alle ist.
Und was gefällt euch besser, Tournee oder Segeltörn?
Tränen der Rührung, überraschte Gesichter und eine Band die sich
anschleicht? Was hat es damit auf sich? Durch SofaConcerts wurde schon die ein
oder andere Band verschenkt & eine Überraschung der ungewöhnlichen Art
geplant.
Der
Singer-/ Songwriter Perry O'Parson wurde
schon öfter als Geschenk gebucht. Heute berichtet er euch mal, wie es
eigentlich abläuft, wenn man ein Sofakonzert verschenkt und wie das bei den Beschenkten
so ankommt.
„Hurra, ich bin ein Geschenk!
Hier geht es zu Perry's Profil
Durch SofaConcerts habe ich ja schon
so einige wunderschöne und unvergessliche Wohnzimmerkonzerte gespielt.
Irgendwann hörte ich dann von der neuen Idee, MusikerInnen nicht einfach nur an
Wohnzimmer zu vermitteln, sondern sie zu verschenken. An Freunde, nahestehende
Personen und Menschen, die einfach ein ganz besonderes Geschenk verdient haben.
Das fand ich eine bezaubernde Idee
und freute mich umso mehr, als Arne mich im letzten Jahr als
Geburtstagsgeschenk für seine Freundin gebucht hat. Es war aber nicht einfach nur
ein Geburtstagsgeschenk, sondern es ging viel mehr darum, Danke zu sagen. Danke
für die tollen Jahre, welche die junge Familie hinter sich hat. Danke für
alles, was sie gemeinsam erlebt haben. Das fand ich sehr rührend und ich habe
mit meiner Zusage keine Sekunde gezögert. Wir klärten die Einzelheiten über die
Plattform und haben hinter dem Rücken seiner Freundin einen Plan geschmiedet.
Wann komme ich an, was sage ich, wie wird das „Programm“ sein. Wir waren uns
schnell einig und plötzlich stand die Premiere auch schon an. Bislang wussten immer
alle Beteiligten Bescheid, wenn die Klingel läutete und ein gut gekleideter
Gitarrenträger vor der Tür stand. Schließlich laden die Gastgeber bei einem
regulären Wohnzimmerkonzert ihre Freunde ein und erstellen ggf. auch eine Facebook-Veranstaltung,
sodass sich jeder vorab über die Musik informieren kann. Diesmal war das aber
anders. Nur Arne wusste Bescheid. Und natürlich ich.
Ich war in der Tat recht aufgeregt
und wusste nicht so wirklich was mich erwartet. Als ich dann allerdings in der
Wohnung stand, war diese Aufregung komplett verflogen. Anna-Leah war sichtlich
überrascht und wusste nicht, was denn nun überhaupt los war. Doch der erste
Schreck war schnell überwunden und sie fand schnell sichtlich Gefallen an der
Idee. Wir waren uns sofort sympathisch und begannen zu quatschen und zu lachen.
Wir sprachen über das „verschenkt werden“ und darüber, was sie in den nächsten
30-60 Minuten erwartet. Nach dem ersten Bier fingen wir an, über Musik zu
sprechen und ich erzählte ihnen ein bisschen etwas über meine Lieder: Zum einen
witzige aber auch ernstere Anmerkungen, was ich bei regulären Konzerten sonst
nie mache. Also das Quasseln über ernste Themen in meinen Stücken. Wir
unterhielten uns und immer wieder spielte ich ein Stück dazwischen. Dann
redeten wir wieder darüber und tauschten uns aus. Das führte dazu, dass es
nicht mit einem klassischen Konzert zu vergleichen war, sondern vielmehr etwas
interaktives hatte. Die Lieder, die ich spielte, ergaben sich mehr aus dem
Gespräch. Allgemein fühlte es sich für mich mehr so an, als würde ich mit zwei
guten Freunden über Musik reden und zwischendurch ein paar Mol-Akkorde
anschlagen.
Soulmate: Eine ganz besonders schöne Liebeserklärung!
Es war wirklich eine schöne
Erfahrung und ich hatte das Vergnügen noch zwei weitere Male verschenkt zu
werden. Es ist jedes Mal schön, das überraschte Gesicht des Beschenkten zu
sehen und zu wissen, dass die- oder derjenige so etwas noch nie bekommen hat.
Es ist nicht der übliche Blumenstrauß, die Pralinen oder die Flasche Korn,
sondern etwas, dass man eben nicht in der Tanke gegenüber kaufen kann. Es ist
etwas, was man nur in dem Moment genießt und dann hoffentlich noch lange daran
denkt. Natürlich kann so etwas auch bei einer Flasche Korn passieren…aber
irgendwie ist Musik verschenken dann doch etwas Anderes." Marcel Gein alias Perry O'Parson
Eure beste Freundin hat Geburtstag und ihr wollt ihr mal etwas Außergewöhnliches schenken? Wie ihr gesehen habt, so ein Sofakonzert ist etwas ganz
Besonderes. Doch manchmal ist es nicht so einfach, schon vorab alles zu
organisieren und dieses auch vor dem zu Beschenkenden geheim zu halten. Oder
ihr wisst einfach auch nicht genau, welcher Musiker der richtige wäre. Dann
verschenkt doch einfach unseren Gutschein. Der Beschenkte kann dann selbst
aussuchen, wen er wann zu sich einladen möchte.
Mit einem Gutschein von SofaConcerts verschenkst du nicht irgendwas- du verschenkst ein unvergessliches Erlebnis. Ein eigenes Live-Konzert ist ein Geschenk, dass definitiv nicht jeder bekommt.
William's Orbit: Gerne eingängig, aber
niemals angepasst.
Die Jungs von Williams's Orbit sollte man sich auf jeden Fall mal anhören. Die vier
Oberpfälzer wurden 2015 beim "Newcomer Contest Bayern" von einer
Fachjury zur Band des Jahres gekürt. Ende letzten Jahres sammelten sie dann
über eine Crowdfundingaktion auf startnext für die Produktion ihres
Debütalbums. Innerhalb von zwei Tagen war die Kohle zusammen. Mit diesem Erfolg
hätte wohl keiner gerechnet. Am allerwenigsten die Band selber. Nun ist das
Album produziert und zeitgleich gehen die vier auf ihre erste kleine
Deutschlandtournee. Das haben wir zum Anlass genommen, William's Orbit für euch
einmal mit Fragen zu durchlöchern. Und als weiteres Highlight verlosen wir
sogar je zwei Tickets für ihre Konzerte in Hamburg und Köln. Wie ihr die
Karten gewinnen könnt, erfahrt ihr weiter unten. Viel Spaß beim Lesen!
Beschreibt euch kurz und knackig in drei Worten.
Oberpfalz - Indie-Rock - Kilometerfresser
Letzte Woche ist euer neues Album erschienen. Könnt
ihr es ein wenig beschreiben?
Wir haben bei der Platte nicht geschaut, was
denn gerade angesagt und trendy ist, sondern die Songs mit unserem Produzenten
Tobias Siebert so detailverliebt aufgenommen, dass sie für sich selbst stehen.
Dadurch sind 10 kleine Werke entstanden, die man hoffentlich auch in ein paar
Jahren noch gerne anhört und dabei immer wieder die ein oder andere Neuheit für
sich entdeckt. Was für Liebhaber also. Wer also auf ausgecheckten Indie-Rock
mit eingängigen Hooks steht wird auf seine Kosten kommen. Am besten einfach mal
selbst reinhören!
Die Finanzierung für das Album lief über Crowdfunding.
Wie kamt ihr auf die Idee?
Wir haben uns im Winter, bevor wir die Platte aufgenommen haben,
für 2 Tage in einer Oberpfälzer Hütte verkrochen und einen Masterplan geschmiedet,
wie wir die Platte dann rausbringen könnten. Wir hatten kein Bock uns auf den
großen Plattenvertrag zu verlassen und wollten aber auch nicht einfach irgendwo
unterschreiben. Und dann hat alles Gott sei Dank alles geklappt wie geplant.
Der Erfolg beim Crowdfunding war riesig. Hättet ihr
mit solch einer Unterstützung gerechnet? Wie habt ihr euch gefühlt?
Damit gerechnet? Wir hatten erst riesige Angst das wir die Summe viel zu hoch
angesetzt haben und dann ging das Ding aber innerhalb kürzester Zeit durch die
Decke und war nach 2 Tagen durch. Also erst aufgeregt, dann ungläubig,
irgendwann süchtig nach dem „Aktualisieren-Button“ um die aktuelle Summe zu
checken, aber immer sehr dankbar für jeden Euro! Ihr hatte ja sehr kreative Geschenke. Als
Dankeschön habt ihr unter anderem eine Nacht mit euch verschenkt. Wie kamt ihr
auf die Idee und was habt ihr da vor?
Diese legendäre Nacht haben wir schon hinter uns! Wir haben uns überlegt was
wir denn eigentlich am besten können und der Verzehr und Genuss von Bier spielt
da eine große Rolle. Also haben wir kurzerhand beschlossen diese Leidenschaft
in unserer Stammkneipe mit 5 auserwählten Unterstützern zu teilen (lacht).
Euer verrücktester Moment bei einem Konzert?
Als die
Leute zum ersten Mal angefangen haben unsere Songs mitzusingen! Das hat uns
sehr geflasht!
Was bedeuten Sofakonzerte für euch?
Musik in ihrer akustischen Urform, eine musikinteressierte Crowd, die wirklich
zuhört und die nettesten Gastgeber überhaupt. Wenn ihr auf Tour seid, wo übernachtet ihr?
Couchsurfing, billiges Motel oder Luxusabsteige? Am liebsten im eigenen Bett! Dafür sind wir sogar schon mal nachts nach dem
Konzert von Köln oder Potsdam heim.
Ihr kommt aus der Oberpfalz. Wie schafft ihr es,
beim Singen euren Dialekt zu verdecken?
Es gibt da gar keinen Grund den zu verdecken, denn es ist ja nichts wofür man
sich schämen müsste (lacht). Unsere Songs sind ja in Englisch, da ist
die „Gefahr" gering. Bei der ein oder anderen Ansage kann das aber schon mal
passieren, dass unsere Heimat da mal durchscheint.
Welchen Song trällert ihr unter der Dusche?
Hans Albers
- Der blonde Junge von St. Pauli
Welches Bravo-Star-Poster hing früher über eurem Bett?
Sarah Michelle Geller aus Eiskalte Engel
Ihr habt nun auch richtig
Lust auf die Jungs bekommen? Dann habt ihr gleich mehrere Möglichkeiten, wie
ihr William's Orbit einmal live erleben könnt:
Oder ihr besucht eines der Konzerte während ihrer Tournee:
Termine: 19.05
Nürnberg
20.05
Bamberg
25.05 Köln 26.05 Hamburg
Zusätzlich verlosen wir je zwei Tickets für die Konzerte in Hamburg und Köln. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns einfach
eine Mail aninfo@sofaconcerts.orgund verratet uns, ob ihr lieber in Köln oder in Hamburg dabei sein wollt!
Die Gewinner werden am 20.05. 2016 bekannt gegeben. Viel Glück!
Das alles ist Andrei Vesa. Wartet mal. Dieser Name kommt euch irgendwie bekannt vor? Das ist gut möglich! Denn der 19-Jährige aus Erfurt hat es in der vierten Staffel von The Voice of Germany bis ins Finale geschafft.
Das ist jetzt zwar schon gute 1 1/2 Jahre her und überhaupt hat Andrei mit dem Casting-Image so gar nichts mehr gemeinsam. Und das möchte er auch gar nicht. Seine erste eigene Single „All the Way“ ist ein Song, der leicht rockig daherkommt und einem gleich im Ohr bleibt.
Ende Mai wird seine neue Single veröffentlicht. Zusätzlich dazu geht Andrei noch auf eine kleine Deutschlandtour. Und wem das noch nicht genug ist, der kann Andrei über sein Profil bei SofaConcerts auch einfach zu sich nach Hause einladen. Zwischen den festen Tourterminen hat er nämlich noch ein paar freie Tage, die er gerne mit euch zusammen füllen möchte! Also seid schnell und sichert euch euer eigenes kleines Wohnzimmerkonzert mit Andrei Vesa.
Und als kleines Schmankerl vorab haben wir uns mit Andrei zusammengesetzt und ihm einfach mal ein paar Fragen gestellt. Viel Spaß beim Lesen!
SofaConcerts: Die meisten kennen dich aus deiner Zeit bei The Voice of Germany. Damals warst du 17. Wie hast du dich seitdem verändert?
Seitdem ist viel passiert: Ich bin ausgezogen, habe noch mein Abi gemacht, arbeite im Kabarett, mache aber hauptsächlich immer noch Musik. Für mich war The Voice die beste Erfahrung bisher. Ich habe dadurch viele Menschen kennengelernt, die mich heute noch unterstützen, aber auch viele, bei denen es mir vielleicht lieber gewesen wäre, sie nicht zu kennen. Das bringt einen wirklich nach vorn. Zu wissen, was man möchte, ist mir sehr wichtig.
SC: Man findet dich nun ja auch auf unserer Plattform SofaConcerts. Was genau fasziniert dich daran, Sofakonzerte zu geben?
Ich spiele immer lieber kleine Konzerte. So kann ich das, was ich mit meiner Musik bei den Menschen auslösen möchte, direkt in den Gesichtern sehen. Außerdem kann man die Zuhörer besser zum Mitsingen überreden, wenn‘s nicht so viele sind (lacht). SC: Mit welchen Socken dürfen wir dich bei den Sofakonzerten erwarten? Mehr die selbstgestrickten von Oma oder die ausgefallenen bunten mit den Punkten?
Ich habe tatsächlich Socken, auf denen die Wochentage draufstehen. Ich ziehe aber immer die falschen an...
SC: Wenn du jetzt mal an potentielle Gastgeber denkst: Von der Küche über die Dachterrasse oder aber auch den Blumenladen. All das findet man bei unseren Gastgebern auf SofaConcerts. Mit welcher Location könnte man dich am meisten begeistern?
Da schließe ich nichts aus, mir ist aber wichtig, dass der Ort authentisch ist und seinen eigenen Charme hat.
SC: Plaudere mal ein wenig aus dem Nähkästchen. Was ist das Lustigste, was dir jemals während eines Konzertes passiert ist?
Abgesehen davon, dass ich immer irgendwelche Leute treffe, gibt es jedes Mal neue Momente auf der Bühne. Eine der absolut peinlichsten Sachen war während einer Live-Show bei The Voice. Ich stand auf der Bühne und sang meinen Song, als mir plötzlich einfiel, dass ich ja mal ganz nach vorn gehen könnte. Blöd nur, dass ich vergessen hatte, dass auf der vorderen Bühne die Pyrotechnik installiert war. Auf dem Höhepunkt des Songs stand ich dann also mitten im Feuerwerk. Das war ziemlich schräg.
Aber bei einem richtigen Konzert von mir habe ich mal fast verpasst, auf die Bühne zu gehen, weil ich noch auf der Toilette saß. Passiert...
SC: Morgenmuffel oder Frühaufsteher? Wie muss dein Tag beginnen beziehungsweise was ist morgens ein absolutes No-Go?
Der Morgen muss entspannt sein. Wenn ich früh schon Stress habe, bin ich den ganzen Tag schlecht gelaunt. Die Uhrzeit ist dabei relativ egal. Ein „Must“ ist, eine Runde mit meinem Hund spazieren zu gehen - mal kurz an die frische Luft, bevor der Tag richtig startet.
SC: Zu welcher Musik lässt du privat deine Beine wippen?
House-Music ist ganz geil, aber prinzipiell reißt mich alles mit, was halt kickt. Ehrlich und ernst gemeint muss es sein. So Schlager-Zeug und so ist gar nicht meins.
SC: Du steckst in einer Telefonwarteschleife. Welchen Song kannst du da absolut nicht mehr hören? Oder welchen Song könntest du in der Warteschleife rauf- und runterhören?
Zum wieder Auflegen verleitet mich „Atemlos“ von Helene Fischer. Ich weiß nicht, ob das immer noch der Fall ist, aber das war zeitweise der Warteschleifen-Song von Universal… Entspannte Fahrstuhlmucke geht dagegen immer. SC: Wie lautet die letzte Songzeile, die du selbst geschrieben hast?
”I said I'm going down to the river
To see the dust and the stones in the middle
Of the place where I played as a child
And we felt wild and free.”
Vielen Dank Andrei für dieses tolle Interview! Wer Andrei jetzt zu sich einladen möchte, klickt hier
Geht es euch auch so? Nachdem die letzten Monate doch eher trist
und grau waren, kommt nun endlich die Sonne wieder. Die Tage werden länger und
die Frühlingsgefühle kommen zurück. Willkommen: Grill, ein kaltes Getränk und lange Nächte! Doch was man in dieser Zeit auch vermehrt zu Gesicht bekommt, sind unzählige Bierbikes oder aber auch Scharen von rosafarben gekleideten Frauen: Die Junggesellenabschiede stehen an. Und ich rede hier nicht von
den entspannten Feiern, wo man es sich mit der zukünftigen Braut noch einmal so
richtig gut gehen lässt. Nein, ich spreche hier von den Junggesellenabschieden,
bei denen die zukünftigen Bräute mit einem Bauchladen, gefüllt mit Kondomen und
Schnäpsen, durch die Straßen flanieren müssen und dazu noch eine rosafarbene Schleife mit der Aufschrift 'Lebenslänglich' um den Hals tragen.
So
etwas ist auch nichts für euch? Und ihr sucht geniale und schöne Überraschungsideen für einen Junggesellenabschied? Dann haben wir
hier etwas für euch! Unser Tipp:
Organisiert doch mal ein SofaConcert für eure Freundin! So haben es auch die Freunde
von Melissa gemacht und sie mit einer Band überrascht - mehr Emotionen geht nicht! Aber lest
selber:
„Am
Samstagmorgen klingelte es an der Tür. Zwei Freundinnen holten mich ab und los
ging die Fahrt. Wohin? Darüber ließen mich alle im Unklaren. Eine knappe
Packliste war alles was ich an Informationen bekommen hatte. Ich war schon so
aufgeregt.
Nahe
der französischen Grenze hatte meine Trauzeugin ein uriges altes Bauernhaus
gemietet. Strahlend kam mein kleiner Neffe Max auf mich zu gerannt und sprang
mir in die Arme. Schließlich trudelte eine Freundin nach der anderen ein. Von
Konstanz über Waldshut-Tiengen und Mainz bis Hamburg hatte keine der 10 den
langen Weg gescheut. All
diese lieben Freundinnen zu sehen und zu merken, dass ich allen so wichtig war,
dass sie sich ein ganzes Wochenende Zeit nahmen, war ganz besonders schön.
Nachdem wir den ganzen Nachmittag durch die Gegend
gewandert waren und die regionalen Weine gekostet hatten, wurde der
Tag mit einem tollen Picknick abgeschlossen. Wir saßen gerade mit einem Cocktail am Lagerfeuer, als eine Freundin mir sagte, dass
der kleine Max mir noch ein Gute-Nacht-Lied singen möchte und ich doch bitte reinkommen
sollte.
Das Wohnzimmer war schön warm geheizt, mit Kerzen
beleuchtet und auf dem Boden lagen Kissen verteilt. Ich freute mich, dass wir
dann später hier so gemütlich sitzen sollten. Eigentlich hätte ich hier schon etwas erahnen können, aber in dem Moment
war ich mit dem Kopf einfach ganz woanders und der Tag war eh schon ziemlich perfekt, da hatte ich gar nichts anderes mehr erwartet.
Plötzlich ging die Tür auf und Johannes (oder besser
auch bekannt als JawkneeMusic) kam mit der Gitarre herein. Was für eine riesige
Überraschung. Ich war völlig überwältigt, denn nach diesem perfekten Tag war
das noch die Krönung. Als er dann los sang, mit seiner Stimme den Raum
erfüllte und ich alle um mich sah und sie mir so einen schönen, persönlichen
und unvergesslichen Moment schenkten, war es um mich geschehen und die Tränen
kullerten.
Ich genoss den Moment in vollen Zügen, sang und wippte mit. Schließlich wurde ich von meinen Freundinnen daran erinnert, dass
ich ja auch mal in einer Band gesungen hatte und ehe ich mich versah, sang ich
dann selbst noch ein Lied, zu dem mich Johannes begleitete. Er spielte noch zwei
Zugaben und wir saßen noch bis spät in den Abend zusammen. Das Sofakonzert war wirklich ein perfekter Aus-Klang eines perfekten Tages!
Mit Musik, die mir unter die Haut ging und so vieles
in mir und meinem Leben berührte ging ein Tag zu Ende, den ich nie vergessen
werde und von dem ich noch lange zehren werde.
Danke!“
Also,
habt ihr auch keinen Bock auf Bauchladen aber dafür Lust auf einen richtig
genialen Tag? Dann schaut doch einfach mal bei uns auf www.sofaconcerts.org vorbei. Auswahl gibt
es genug und es ist auf jeden Fall für jede(n) das passende dabei!